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Sonnenenergie

Sonnenenergie lässt sich nutzen mit Sonnenkollektoren oder Photovoltaikanlagen. Ausserdem können wir vom Sonnenlicht und der Wärme auch direkt profitieren.
  • Die Ozonschicht schützt uns vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne

Die Sonne liefert viel mehr Energie als wir auf der Erde brauchen. Wir nutzen diese Energie schon immer – meistens aber sehr unbewusst. Beispielsweise nutzen wir die Sonne direkt wenn wir unsere Wäsche an der Sonne trocknen lassen oder wenn wir im Sonnenlicht auf dem Balkon Zeitung lesen. Wir nutzen die Sonnenenergie aber auch indirekt zum Beispiel durch die Nahrung, welche uns Energie fürs Leben liefert oder durch das Holz,  welches beim Verbrennen wohlige Wärme verbreitet. Biomasse wie unsere Nahrungsmittel oder Holz kann als «gespeicherte Sonnenenergie» bezeichnet werden.

Drei Wege die Sonnenenergie technisch zu nutzen

Die Sonnenenergie soll den Atomausstieg (mit-) ermöglichen und den Verbrauch fossiler Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) reduzieren, da diese nicht unendlich zur Verfügung stehen und infolge des CO2-Ausstosses zur Klimaerwärmung beitragen.

Durch die Nutzung technischer Einrichtungen lässt sich die Sonnenenergie in die von uns gewünschte Form umwandeln. Dabei stehen folgende Systeme im Vordergrund:

  • Sonnenkollektoren erwärmen Wasser. Dieses heisse Wasser kann genutzt werden für Heizzwecke, zur Erwärmung des Trinkwassers (beispielsweise für die Dusche) sowie in speziellen und grossen Anlagen für die Stromproduktion via Dampf-turbinen.
  • Photovoltaikanlagen liefern direkt Solarstrom.
  • Die Sonnenenergie wird vermehrt auch passiv genutzt. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Neubau so konzipiert wird, dass die Sonne möglichst viel Wärme durch grosse Fensterflächen der Südfassade ins Haus bringt und dort Böden und Wände aufwärmt (Speicherung der Wärme). Gleichzeitig liefert die Sonne auch Licht in die Räume, welche dadurch weniger oft künstlich erhellt werden müssen.

Privatpersonen und Firmen können problemlos Sonnenenergie wie folgt nutzen:

  • ein Hausbesitzer Sonnenkollektoren baut und somit das Warmwasser durch die Sonne produzieren lässt;
  • ein Mieter sich beim Vermieter über den Bau einer Anlage erkundigt und  beim Elektrizitätswerk einen Anteil Solarstrom bestellt und dafür einen kleinen Aufpreis bezahlt;
  • ein Unternehmen mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom auf dem Dach des Firmengebäudes produziert.
  • eine Interessengruppe gemeinsam eine Energiegenossenschaft gründen und sich dabei von der Albert Koechlin-Stitung begleiten und finanziell fördern lassen.

Prüfen Sie auf www.sonnendach.ch wie gut ein Gebäude für Solarenergie geeignet ist. Für den Bau von Solaranlagen gibt es kantonale und nationale Förderprogramme. Wir von der Umweltberatung Luzern beraten Sie gerne (041 412 32 32 / energie@umweltberatungluzern.ch)!

Vor- und Nachteile der Sonnenenergienutzung

Die Sonne stellt uns jährlich Energie in Hülle und Fülle zur Verfügung. Diese wird schon seit Urzeiten genutzt. Die Hauptschwierigkeit bei der aktiven Nutzung durch technische Einrichtungen ist die Tatsache, dass die Sonne nicht immer scheint. Die Speicherung der gewonnenen Energie (hauptsächlich beim Solarstrom) ist nicht ohne Verluste möglich. Allerdings geht die Forschung zügig voran und die Baukosten für Solaranlagen sanken in den letzten Jahren rasant. Ausserdem entstehen neue Strategien im Bereich der Stromversorgung, welche dem Problem der unregelmässigen Energielieferung der Sonne entgegenwirken.

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Zuletzt geändert 
24 Sep 2019 - 09:55

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