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Energie sparen beim Wohnen

Eine behagliche Wohnung trägt viel zu unserem Wohlbefinden bei. Gesünder, günstiger und auch ökologischer lässt es sich mit einfachen Massnahmen wohnen.
  • Pro Grad gesenkter Raumtemperatur können 6 Prozent Heizenergie eingespart werden. Heizung maximal auf Stufe 3 einstellen.
    Pro Grad gesenkter Raumtemperatur können 6 Prozent Heizenergie eingespart werden: Die Heizung maximal auf Stufe 3 einstellen.

Eine behagliche Wohnung trägt viel zu unserem Wohlbefinden bei. Als EigentümerIn kann viel über eine Sanierung der Gebäudehülle erreicht werden, eine Energieberatung ist da hilfreich. Auch Mieterinnen und Mietern stehen verschiedene Möglichkeiten offen ökologischer zu wohnen. Die Wohnqualität muss dabei nicht sinken, im Gegenteil, sie kann sich verbessern.

Richtig Heizen und Lüften

Pro Grad gesenkter Raumtemperatur können 6 Prozent Heizenergie eingespart werden. In Räumen, bei welchen keine erhöhte Temperaturen notwendig ist, kann diese ohne Komforteinbusse über die Nacht oder wenn Sie in den Ferien sind gedrosselt werden. In Schlafzimmern mit verminderter Temperatur ist die Schlafqualität meist besser, da die Schleimhäute weniger austrocknen. In der kalten Jahreszeit sollte das Kippfenster vermieden werden, da dadurch kaum frische Luft zugeführt wird, jedoch durch das Auskühlen der Gebäudemasse viel Energie verloren geht. Zu viel Feuchtigkeit und langfristig sogar Schimmelbefall können die Folgen sein. Tipps wie man richtig lüftet sind hier zu finden. Mehrmals täglich kurz Querlüften reicht für frische Luft. Die Temperatur steigt danach schnell wieder auf das gewünschte Niveau an.

Radiatoren wärmen die Umgebungsluft mittels Luftzirkulation. Daher sollten die Heizkörper nicht mit schweren Vorhängen oder Möbeln verstellt sein. Bei älteren Fenstern (nicht bei neuer 3-fach Verglasung) können Fenster- oder Rolläden geschlossen werden, um eine zusätzliche Dämmung zu erhalten. Wenn in der kalten Jahreszeit morgens die Fenster innen «schwitzen», finden Sie hier Antworten und Lösungsansätze.

Wahl der Beleuchtung

Zirka 15% des Stromverbrauches im Haushalt geht auf die Beleuchtung zurück, weshalb die richtige Wahl der Leuchtkörper entscheidend ist. Aktuell sind dies die LED Lampen, da diese eine lange Lebensdauer aufweisen und auch ein angenehmes Licht verbreiten. Trotzdem: In Räumen ohne Lichtbedarf soll auch die LED Beleuchtung ausgeschaltet werden, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen. Eine gute Auswahlhilfe für Beleuchtungen bietet ihnen die Seite www.topten.ch.

Bye-bye Standby

Noch immer verbrauchen Haushaltgeräte im Standby-Modus sehr viel Strom. Schweizweit beträgt die dafür aufgewendete Energie 2 Mrd. kWh pro Jahr. Eine Steckleiste mit Kippschalter spart auf einfache Weise Geld und Energie.

Wohnfläche

Je grösser die Wohnfläche, desto mehr muss geheizt werden. 1980 betrug die Wohnfläche pro Person 32 Quadratmeter. Heute sind es bereits 46 Quadratmeter. Dies entspricht einer Zunahme von mehr als einem Drittel der Fläche. Der Wert von maximal 35 Quadratmeter Wohnfläche pro Person sollte nicht überschritten werden.

Zuletzt geändert 
19 Nov 2019 - 14:32

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