Thuja
Thujen (Thuja) werden in vielen Gärten als Zierpflanzen und Hecken genutzt. Sie sind sehr Schnittverträglichkeit und immergrün. Thujen sind jedoch wertlos für die Tierwelt, denn sie bieten den heimischen Insekten und Vögeln keine Nahrung. Vögel bevorzugen Laubhecken als Nistplatz und Versteck, da das Eindringen für sie in eine gut geschnittene Thuja-Hecke fast unmöglich ist.
Tipps
- einheimische statt exotische Pflanzen verwenden
- bestehende Pflanzen nach Möglichkeit entfernen und durch einheimische Pflanzen ersetzen
- Neuanpflanzung vermeiden
Die Thuja gehört zu den Zypressengewächsen und wird bis zu 15m hoch. Ihre Zweige bestehen aus flachen fächerartigen Verzweigungen, welche auf der Oberseite glänzend dunkelgrün sind und auf der Unterseite blassgrün.
Der Klimawandel macht diesem exotischen Heckengehölz nun zusehends zu schaffen. Denn die Thuja braucht viel Wasser und kann die steigenden Temperaturen in Zukunft schlecht ertragen. Daher sind an vielen Orten halb abgestorbene Thuja-Hecken zu sehen.
Thuja (Thuja occidentalis)
Nordamerika
April
September - Oktober
Thuja wird als Heckenstrauch oder als Parkbaum kultiviert. Vereinzelt gibt es verwilderte Exemplare.
Eine Thujahecke bietet einheimischen Tieren weder Nahrung noch eine Möglichkeit sich zu verstecken.
Eine aktive Bekämpfung hat keine Priorität, jedoch sollten keine Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Stattdessen sollte auf heimische Pflanzen gesetzt werden. Thuja vertragen einen Schnitt ins alte Holz nicht, sie können dann nicht mehr austreiben. Soll eine Thuja entfernt werden, genügt es, sie bodeneben abzuschneiden.
Die Auswahl an einheimischen Pflanzen ist gross. Im Gegensatz zu Neophyten sind sie unproblematisch und bieten zusätzlich Lebensraum für Tiere. Deshalb empfehlen wir den Einsatz von einheimischen Pflanzen. Als Heckenpflanzen eignen sich z.B. Eibe, Stechpalme, Liguster oder Kornelkirsche.
Legende
verbotene exotische Problempflanzen (verbotene invasive Neophyten)
exotische Problempflanzen (invasive Neophyten)
exotische Pflanzen
