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Topinambur

Topinamburbestände sind besonders an Bachläufen problematisch, da der oberirdische Teil der Pflanze im Winter abstirbt und dadurch die Erosionsgefahr erhöht wird.
  • Topinambur stammt ursprünglich aus Nordamerika.
  • Pflanzen entfernen und druch einheimische Arten ersetzten

  • Neuanpflanzung vermeiden und Ausbreitung durch Wurzelknollen verhindern

  • Knollen ausgraben und als Nahrungsmittel nutzen oder im Kehricht entsorgen

 

Die aus Nordamerika importierete Futter- und Gemüsepflanze bildet dichte Bestände. Unter dem dichten Blätterdach wird das Wachstum der einheimischen Flora gehemmt. Im Winter stirbt die Pflanze bis auf die Sprossknolle ab wodurch, vor allem bei Bewuchs entlang von Gewässern, Erosionsgefahr droht.

 

Name Topinambur (Helianthus tuberosus)
Herkunft Nordamerika
Blütezeit September bis Oktober
Vorkommen Topinambur ist eine beliebte Gartenpflanze. Die Pflanze wächst zunehemend auch unkontrolliert im Uferbereich von Fliessgewässern, an Auen-Waldrändern, an Wegrändern, auf Schuttplätzen und auf Kiesgruben.
Art der Verbreitung Die späte Blüte des Topinambur verhindert das Ausreifen der Samen vor dem Winter. Daher erfolgt die Ausbreitung hierzulande ausschliesslich vegetativ. Die Knollen überstehen den Winter schadlos und treiben im Frühjahr neu aus.
Gefahr

Natur
Topinamburpflanzen wachsen rasch in die Höhe und bilden ein dichtes Blätterdach, welches die einheimische Flora verdrängt.

Bauten

Im Winterhalbjahr droht entlang von Gewässern, infolge Absterbens der oberirdischen Triebe, Erosionsgefahr.

Bekämpfung

Im Frühjahr die Jungpflanzen samt Sprossknollen entfernen und im Kehricht entsorgen

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
16 Okt 2018 - 10:58

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