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Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer ist als Heckenpflanze verbreitet. Vom Garten aus hat er sich in nahe Wälder ausgebreitet, wo er Bäume konkurrenziert. Höchste Zeit, den Kirschlorbeer aus dem Garten zu entfernen, um unserem Wald eine Zukunft zu geben.
  • neophyt prunus laurocerasus kirschlorbeer
    Der Kirschlorbeer ist nach wie vor eine beliebte Heckenpflanze. Vom Garten aus verbreitet er sich invasiv in naturnahe Gebiete und zählt daher zu den exotischen Problempflanzen.
  • neophyt prunus laurocerasus officinalis kirschlorbeer
    Hinter manch schöner Blüte kann eine böse Überraschung stecken: Kirschlorbeer ist nicht nur ein Neophyt, sondern auch giftig.
  • neophyt prunus laurocerasus officinalis kirschlorbeer
    Über die Früchte wird der Kirschlorbeer von Vögeln in naturnahe Gebiete verschleppt.
  • Wie kommt die Hecke aus Kirschlorbeer in meinen Garten?
  • Heimische Pflanzen sind eine echte Alternative. Es dankt: der Wald!
  • Neuanpflanzung vermeiden

  • Pflanzen entfernen und durch einheimische Arten ersetzen

  • Samen und Wurzeln im Kehricht entsorgen

 

Der Kirschlorbeer (vor allem Blätter und Beeren) ist giftig. Vögel fressen die Beeren trotzdem und fördern damit die unkontrollierte Ausbreitung. Der Kirschlorbeer verdrängt mir seinem dichtem Blätterwerk jeglichen Unterwuchs und behindert im Wald die natürliche Verjüngung.

Name Kirschlorbeer  (Prunus laurocedrasus)
Herkunft Südwesteuropa bis Südwestasien
Blütezeit April bis Mai
Samenreife Bis September bilden sich anfänglich grüne, später rote und schliesslich schwarze Steinfrüchte.
Vorkommen Im Siedlungsgebiet ist der Kirschlorbeer eine beliebte und verbreitete immergrüne Gartenpflanze. Er wächst heute zunehmend auch im Wald.
Art der Verbreitung Neuanpflanzungen und Verschleppung der Samen in naturnahe Gebiete durch Vögel oder Ablagerungen am Waldrand.
Gefahr

Mensch
Der Kirschlorbeer (insbesondere Blätter und Beeren) ist giftig

Natur
Der Kirschlorbeer verdrängt mit seinem dichten Blätterwerk jeglichen Unterwuchs und behindert die natürliche Verjüngung im Wald.

Bekämpfung
  • Jungpflanzen mit Wurzeln ausreissen
  • ältere Sträucher fällen und gleichzeitig Wurzeln ausgraben oder fräsen
  • Schnittflächen mit Herbizid gemäss Vorschrift behandeln, sofern andere Massnahmen wirkungslos und Einsatz von Herbizid am Standort erlaubt (ChemRRV beachten) sind.
  • um Versamung zu verhindern, Beeren vor Samenreife abschneiden und entsorgen
  • Das Material kann in einer professionell geführten Kompostier- oder Vergärungsanlage mit thermophiler Hygienisierungsphase entsorgt werden (kein Gartenkompost und keine Feldrandkompostierung). Ist dies nicht möglich bleibt nur die Kehrichtverbrennung. 

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
24 Sep 2019 - 17:26

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