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Gewöhnliche Jungfernrebe/Wilder Wein

An Wald- und Wegrändern siedlungsnaher Gebiete verdängt die rasch wachsende Pflanze die einheimische Flora.
  • Die Blätter der Gewöhnlichen Jungfernrebe verfärben sich im Herbst leuchtend rot.
  • Neuanpflanzung vermeiden 

  • Pflanzen entfernen und durch einheimische Arten ersetzten

  • Alle Pflanzenteile und Früchte im Kehricht oder in einer professionellen Kompostier- oder Vergärungsanlage entsorgen

 

Bisher wurden der Wilde Wein (Parthenocissus tricuspidata) und die gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus quinquefolia) als getrennte Arten angesehen. Doch die bisher als artunterscheidendes Merkmal angesehenen Füsschen der gewöhnlichen Jungfernrebe sind standort- und nicht artabhängig. Das Parthenocissus-Aggregat klettert mittels Ranken an Mauern und Bäumen empor und deckt mit seinem dichten Blattwerk Sträucher und Bäume ein. Kleinste Sprossteile können Wurzeln bilden und damit zur Entstehung eines neuen Bestandes führen.

 

Name

Gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus inserta)

Wilder Wein (Parthenocissus quinquefolia)

Herkunft Nordamerika
Blütezeit Juni bis August
Vorkommen Die Jungfernrebe verwildert leicht aus Gärten und ist in Hecken, an Mauern, an Waldrändern, in lichten Wäldern sowie im Gebüsch anzutreffen.
Art der Verbreitung Vögel verzehren die Früchte der Pflanze und verbreiten die Samen im Umland.
Gefahr

Natur 

In Auenwäldern (v. a. im Tessin und im Wallis) kann die Jungfernrebe dichte Bestände bilden. Vögel verzehren die Früchte und verbreiten so die Samen. Schon kleinste Sprossstücke können Wurzeln bilden und damit zur Entstehung eines neuen Bestandes führen.

 
Bekämpfung
  • Pflanzen vor der Samenreife ausreissen
  • Alle Pflanzenteile und die Früchte im Kehricht oder in einer professionell geführten Kompostier-oder Vergärungsanlage entsorgen

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
6 Sep 2018 - 12:01

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