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Forsythie

Die Forsythie steht wegen ihrer Farbenpracht im Frühjahr in vielen Gärten. Da es sich jedoch um eine Hybrid-Pflanze handelt, hat sie Tieren wenig bis nichts zu bieten.
  • Forsythienblüte
  • Neuanpflanzung vermeiden 

  • einheimische statt exotische Pflanzen verwenden

  • bestehende Pflanzen nach Möglichkeit entfernen und durch einheimische Pflanzen ersetzen

Sie blüht und blüht, seit Jahren, jeden Frühling wieder, in jedem durchgrünten Quartier: die Forsythie. Dabei hat die übliche Hybridzüchtung neben der Farbe nichts zu bieten. Kein Tier mag ihre Blätter, keines findet bei ihr Nektar.

Name

Forsythie (Forsythia)       

Herkunft Ostasien
Blütezeit März - April
Samenreife Die meisten Hybridsorten der Forsythien sind steril oder setzen nur sehr wenige Früchte an.
Vorkommen Forsythien werden in Gärten kultiviert. Gelegentlich gibt es auch verwilderte Exemplare.
Art der Verbreitung Stecklinge
Problem

Die Forsythie lockt mit ihrer Farbenpracht Insekten an, diese finden jedoch kein/kaum Nektar in ihren Blüten.

Bekämpfung Eine aktive Bekämpfung hat keine Priorität, jedoch sollten keine Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Stattdessen sollte auf heimische Pflanzen gesetzt werden.

Ersatzpflanzen

Die Auswahl an einheimischen Pflanzen ist gross. Im Gegensatz zu Neophyten sind sie unproblematisch und bieten zusätzlich Lebensraum für Tiere. Deshalb empfehlen wir den Einsatz von einheimischen Pflanzen, beispielsweise die Kornelkirsche (ebenfalls gelb blühend) oder den Schwarzdorn.

   Verbotene Neophyten:    Invasive Neophyten:    Exotische Pflanze:

Zuletzt geändert 
9 Sep 2019 - 16:33

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Veranstalter: 
Bioterra Luzern-Innerschweiz
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