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Essigbaum

Der Essigbaum gehört in der Schweiz zu den verbotenen Neophyten. Als Zierpflanzen kommt er oft in Gärten vor. Mit seinen Wurzelsprossen bildet der Essigbaum undurchdringliche Dickichte und verdrängt alle anderen Pflanzen.
  • Der Essigbaum wird bis zu 8 Meter gross und breitet sich vor allem über Wurzeln aus.
  • Neuanplfanzung und Verschleppung sind verboten

  • Pflanzen professionell entfernen lassen

  • Wurzeln im Kehricht entsorgen

 

Der Essigbaum (insbesondere der Milchsaft) kann gesundheitliche Beschwerden auslösen. Durch verschleppte Wurzelstücke breitet er sich ungewollt und rasch aus. Der Essigbaum kann dichte Bestände bilden, welche in der Natur die einheimische Vegetation verdrängen. Unprofessionelle Bekämpfung fördert ein unerwünschtes Austreiben (Wurzelbrut) zusätzlich.

 

Name Essigbaum (Rhus typhina)            
Herkunft Nordamerika
Blütezeit Mai - Juni
Samenreife Früchte reifen im mitteleuropäischen Klima kaum aus. Die Verbreitung erfolgt vorwiegend durch Verschleppung von Wurzelstücken.
Vorkommen Der Essigbaum kommt als Zierpflanze vereinzelt in Gärten vor. In unserer Region verwildert er selten an sonnigen Lagen entlang von Bahn- und Strassenböschungen, an Hecken- und Waldrändern sowie auf Brachflächen.
Art der Verbreitung Wurzelsprosse werden mit Gartenerde verschleppt.
Gefahr

Mensch
Der Essigbaum (insbesondere der Milchsaft) kann gesundheitliche Beschwerden auslösen.

Natur
Der Essigbaum kann dichte Bestände bilden, welche die einheimische Vegetation verdrängen. Er wird schnell dominant und breitet sich rasch aus.

Bekämpfung
  • einzelne und junge Pflanzen mit Wurzeln ausreissen
  • kleinere Bestände fällen und gleichzeitig Wurzeln ausgraben oder fräsen
  • Schnittflächen mit Herbizid gemäss Vorschrift behandeln, sofern adere Massnahmen wirkungslos und Einsatz von Herbizid am Standort erlauft (ChemRRV beachten)
  • alle Austriebe grosser Bestände sowie Einzelbäume ringeln. Achtung: Gefahr durch Instabilität

Ersatzpflanzen

Die Auswahl an einheimischen Bäumen ist gross. Im Gegensatz zu Neophyten sind sie unproblematisch und bieten zusätzlich Lebensraum für Tiere. Deshalb empfehlen wir den Einsatz von einheimischen Bäumen, beispielsweise Vogelbeere oder Birke.

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
14 Aug 2018 - 13:41

Aktuelle Veranstaltung

Samstag, 20. Oktober 2018
9 bis ca. 16 Uhr
6017 Ruswil
Veranstalter: 
Bioterra
Workshop - Mit formwilden Gubersteinen wird eine Stützmauer erstellt.

Angebot

Die Kanadische Goldrute blüht im Herbst in vielen Gärten. Leider wächst Sie in Naturschutzgebieten und verdrängt dort seltene Pflanzen.
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