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Thuja

Thujen (Thuja) werden wegen ihrer hohen Schnittverträglichkeit und da sie immergründ sind in vielen Gärten als Zierpflanze-/hecke genutzt. Jedoch haben sie der Tierwelt kaum etwas zu bieten. Heimischen Insekten und Vögeln bieten sie keine Nahrung. Vögel ziehen Laubhecken als Nistplatz und Versteck vor, da ein Eindringen für sie in eine gut geschnittene Thujen-Hecke fast unmöglich ist.
  • Thujen sind wegen ihrer guten Schnittverträglichkeit als Zierpflanzen sehr beliebt
  • Neuanpflanzung vermeiden 

  • einheimische statt exotische Pflanzen verwenden

  • bestehende Pflanzen nach Möglichkeit entfernen und durch einheimische Pflanzen ersetzen

Name

Thuja      

Herkunft Nordamerika
Blütezeit April
Samenreife September -  Oktober
Vorkommen Thuja wird als Heckenstrauch oder als Parkbaum kultiviert. Vereinzelt gibt es verwilderte Exemplare.
   
Problem

Eine Thujahecke bietet einheimischen Tieren weder Nahrung noch eine Möglichkeit sich zu verstecken.

Bekämpfung Eine aktive Bekämpfung hat keine Priorität, jedoch sollten keine Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Stattdessen sollte auf heimische Pflanzen gesetzt werden.

Ersatzpflanzen

Die Auswahl an einheimischen Pflanzen ist gross. Im Gegensatz zu Neophyten sind sie unproblematisch und bieten zusätzlich Lebensraum für Tiere. Deshalb empfehlen wir den Einsatz von einheimischen Pflanzen. Als Heckenpflanzen eignen sich z.B. Eibe, Stechpalme, Liguster oder Kornelkirsche.

   Verbotene Neophyten:    Invasive Neophyten:    Exotische Pflanze:

Zuletzt geändert 
10 Sep 2019 - 12:17

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Aktuelle Veranstaltung

Samstag, 4. April 2020
9 - 12 Uhr
Mühleplatz, 6004 Luzern
Veranstalter: 
Umweltschutz der Stadt Luzern, ökoforum und Umweltberatung Luzern
Umweltberatung «on tour»: Wir stehen für Fragen und Antworten zu Umweltthemen zur Verfügung.

Angebot

Die Kanadische Goldrute blüht im Herbst in vielen Gärten. Leider wächst Sie in Naturschutzgebieten und verdrängt dort seltene Pflanzen.
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