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Kaukasus-Fettkraut

Als Zierpflanze eingeführt, verdrängt das Kaukasus-Fettkraut an Trockenstandorten einheimische Pflanzen.
  • Das Kaukasus-Fettkraut stammt ursprünglich aus Sudwestasien.
  • Das Kaukasus-Fettkraut kommt an warmen, trockenen Standorten sowie am Halbschatten vor.
  • Neuanpflanzung vermeiden

  • Pflanzen entfernen und durch einheimische Arten ersetzen

  • Alle Pflanzenteile im Kehricht oder in einer professionell geführten Kompostier- oder Vergägungsanlage entsorgen

 

Das Kaukasus-Fettkraut wurde als Zierpflanze, insbesondere als natürlicher Bodenbedecker, eingeführt. Dichte Bestände auf Wiesen berdrängen die einheimische Flora und können der landwirtschaftlichen Nutzung schaden.

 

Name Kaukasus-Fettkraut (Sedum spurium)
Herkunft Südwestasien
Blütezeit Juni bis Juli
Vorkommen

Das Kaukasus-Fettkraut wird in Gärten häufig als Bodendecker angepflanzt. Es verwildert und besiedelt Mauern, Wegränder und trockene Wiesen.

Art der Verbreitung Die Verbreitung über Samen scheint nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Pflanze vermehrt sich hauptsächlich vegetativ. Kleinste Pflanzenteile können Wurzeln bilden und so zur Entstehung neuer Bestände führen.
Gefahr

Natur
Das Kaukasus-Fettkraut breitet sich rasch aus, kann grosse Flächen besiedeln und schützenswerte einheimische Arten verdrängen (v.a. Gefahr für Trockenwiesen).

Bekämpfung
  • Bestände wo möglich durch Abtragen des Bodens definitiv entfernen
  • Das Material in einer professionell geführten Kompostier-oder Vergärungsanlage oder im Kehricht entsorgen
  • Häckseln und Pflügen vermeiden

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
6 Sep 2018 - 11:32

Aktuelle Veranstaltung

Samstag, 16. März 2019
09.00 bis 12.00 Uhr
Hochhüsliweid, 6006 Luzern
Veranstalter: 
Bioterra Luzern-Innerschweiz
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