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Tiere und Pflanzen an Gebäuden

Gebäude sind nicht nur Wohnraum für Menschen, sondern ebenso für Tiere und Pflanzen.

Tiere und Pfanzen haben Gebäude schon lange für sich entdeckt: Die Gebäudestruktur bestimmt wesentlich die Artenvielfalt im Siedlungsraum. Dachböden und Keller sind Ersatzhöhlen, Nischen und fugenreiche Mauern werden zu Biotopen für Felsbewohner.

Tierische Mitbewohner

Gebäude sind beliebte Lebensräume, wenn sie Fugen und Löcher als Versteckmöglichkeiten oder Zugang zu Dachböden bieten. Vogelarten mit Vorliebe für Gebäude sind Mauersegler, Mehlschwalbe, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haussperling, Schleiereule, Turmfalke und Dohle. Bei den Fledermäusen zählen beispielsweise Abendsegler und Großes Mausohr zu den Gebäude bewohnenden Arten. Auch der Marder fühlt sich auf dem Dachboden pudelwohl.

Grüne Invasion

Flachdächer eignen sich ausgezeichnet als Wiesen in geschützter Lage und Fassaden werden gerne von Kletterpflanzen als Aufstiegshilfe genutzt. Extensive Dachbegrünungen werden von anspruchslosen und niederwüchsigen Pflanzen dominiert, sie benötigen nur eine geringe Substratauflage und auch die Pflege ist nicht aufwändig.
Begrünte Fassaden verbessern das Kleinklima, schützen vor Wind und Regen und filtern die Luft. Die Begrünung hilft Energie zu sparen und wirkt als thermische Pufferzone, die das Gebäude im Sommer kühl und im Winter warm hält. Natürlich leben in begrünten Fassaden auch die unterschiedlichsten Tierarten wie beispielsweise Hummeln, Spinnen, Schmetterlinge und Vögel.

Beachten Sie auch das Merkblatt "EnergieGrünDach und EnergieGrünFassade – Herausforderung und Chance" der Schweizerischen Fachvereinigung Gebäudebegrünung SFG.

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Zuletzt geändert 
10 Jul 2015 - 09:55

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