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Dienstag, 12. Mai 2020
14 -17 Uhr
Veranstalter: 
Museum für Urgeschichte(n)

Gesundheit! 7000 Jahre Heilkunst

Wie Heilpflanzen in archäologischen Ausgrabungen nachgewiesen werden.
  • Figuren der Urgeschichte (Bild: zvg)

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Beschreibung
Zahnschmerzen, Entzündungen und Knochenbrüche - auch in der Urgeschichte litten Menschen unter gesundheitlichen Problemen. Medikamente und Behandlungsmethoden der heutigen Zeit waren weitgehend unbekannt, doch die Menschen wussten sich zu helfen. Dank genauer Beobachtung kannten sie die heilende Wirkung von Pflanzen und gaben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Sie waren in der Lage, manche Beschwerden zu lindern und gar erfolgreich Operationen durchzuführen.
Anhand von ausgewählten Exponaten aus der Zentralschweiz zeigt die Sonderausstellung auf, wie Krankheiten und ihre Heilmittel im archäologischen Fundgut nachgewiesen werden. So geben Blütenpollen, verkohlte Pflanzenteile und Funde aus Feuchtbodensiedlungen Auskunft darüber, welche Pflanzen früher wuchsen. An welchen Krankheiten und Verletzungen die Menschen litten, zeigen Ergebnisse anthropologischer Untersuchungen. Überlieferungen aus der Volksmedizin und antike Schriftquellen schaffen Verbindung zwischen Krankheit und möglichen Medikamenten. Beleuchtet wird die Nutzung von Heilpflanzen ab der Jungsteinzeit bis in die Neuzeit.
 
Die Sonderausstellung «Gesundheit!» wurde von der Kantonsarchäologie Luzern entwickelt. Für die Präsentation im Museum für Urgeschichte(n) wird sie um Zuger Funde erweitert.
 
Nach der vorübergehenden Schliessung aufgrund des Coronavirus ist die Ausstellung am 12. Mai wieder offen und wird bis zum 6. September 2020 verlängert. Die interaktiven Stationen in der Ausstellung sind vorübergehend nicht zugänglich.
 
Erwachsene: CHF 5.00
Jugendliche von 16 – 20 Jahren, Studierende, AHV, IV: CHF 3.00
Kinder unter 16 Jahren gratis
An Sonn- und Feiertagen freier Eintritt für alle
Dienstag, 12. Mai 2020 - 9:58

Veranstalter

 

Museum für Urgeschichte(n)
6300 Zug

041 728 28 80
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Angebot

Lehrpersonen aus dem Kanton Luzern können für Umweltprojekte an Schulen von einer kostenlosen Beratung profitieren. Die individuell auf die Bedürfnisse der Schule abgestütze Beratung vereinfacht die Vorbereitung und Durchführung von Projektwochen und Projekttagen.