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Christbaum

Bald heisst es wieder: "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,..." Dabei sind die meisten Christbäume gar keine Tannen, sondern Fichten. Doch woher kommt der Brauch des Christbaums überhaupt?
  • Christbaum-Markt
    Woher wohl all diese Christbäume stammen? Foto: Väsk

Wann zum ersten Mal der Brauch eines geschmückten Baumes in der Geschichte auftauchte, ist nicht überliefert. Verschiedene Kulturen verwendeten für ihre Bräuche immergrüne Pflanzen, welche als Symbol für Lebenskraft gelten.

Im Mittelalter begann man in den Kirchen am 24. Dezember einen Laubbaum mit Äpfeln dran aufzustellen.  Denn der 24. Dezember galt damals als liturgischer Gedenktag Adam und Evas. So verkörperte dieser 'Weihnachtsbaum' den Paradiesbaum mit seiner verbotenen Frucht.

Langsam breitete sich der Brauch des Weihnachtsbaumes über die ganze Welt aus. Zu Beginn gingen die Kirchen, denen grosse Waldgebiete gehörten, gegen das 'Plündern des Waldes' vor, doch mit der Zeit adaptierten sie diesen Brauch.

Christbaum kaufen

Noch immer kommt ein Grossteil der Christbäume aus dem Ausland, vor allem aus Dänemark. Da diese Bäume ja irgendwie den Weg in die Schweiz finden müssen, geht mit ihnen eine schlechte Öko-Bilanz einher. Ausserdem gelten im Ausland andere Rechte bezüglich dem Einsatz von umweltgefährdenden Substanzen bei Christbaumkulturen. Besser ist es, eine Tanne aus der Schweiz, besser noch aus der Region zu kaufen.

Auf was soll ich beim Christbaumkauf achten?

Verschiedene Labels weisen darauf hin, wie oder wo die Bäume produziert werden.

  • FSC (Standard für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung)
  • PEFC (Zertifikat für eine weltweite Verbesserung der Waldnutzung und Waldpflege)
  • «Aus der Region» - Label

Wenn nichts geschrieben steht, sind die Bäume meist aus dem Ausland.

Tipp: Vielerorts können Christbäume direkt ab der Kultur in ihrer Region gekauft werden, so sparen Sie unnötige Transportwege zum Grossverteiler.

Zuletzt geändert 
27 Feb 2018 - 15:47

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Natur-Museum Luzern
Veranstalter: 
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