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aktuelle extosiche Problempflanze - Schneebeere

Die aus Nordamerika eingeführte Zierpflanze kann sowohl an trockenen als auch an feuchten Sandorten dichte Bestände bilden und so einheimische Pflanzen verdrängen. Gerade jetzt im Spätherbst leuchten die weissen Beeren schneeweiss und verraten Standorte, wo sie schon wächst, aber eigentlich nicht hingehört.
  • Die Beeren der Schneebeere sind für Menschen giftig.
  • Neuanpflanzung vermeiden

  • Pflanzen entfernen und durch einheimische Arten ersetzen

  • Abgeschnittene Früchte und Wuzelteile im Kehricht entsorgen

 

Die Schneebeere ist eine äusserst robuste Pflanze, welche dichte Bestände bildet.

 

Name Schneebeere (Symphoricarpos albus)
Herkunft Nordamerika
Blütezeit Juni bis Juli
Vorkommen Die Schneebeere wird als Zierstrauch in Gärten kulitviert von wo sie verwildert und sich an Waldrändern, in Hecken und im Gebüsch ausbreitet.
Art der Verbreitung Die Pflanze breitet sich hauptsächlich über Wurzelausläufer aus. Der Verbreitung der Samen via Vögel fällt eine untergeordnete Rolle zu, da die weissen Beeren für Vögel nicht besonders attraktiv sind.
Gefahr

Natur
Die Pflanze breitet sich primär duch Wurzelausläufer aus und verdrängt so die einheimische Vegetation. Eine Verletzung der Pflanze, z.B. durch die Entfernung oberirdischer Sprosse, regt die Produktion neuer Sprosse aus dem Rhizom an.

Bekämpfung
  • Pflanzen mit Wurzeln entfernen und durch einheimische Arten ersetzen
  • Bekämpfungsmassnahmen über mehrere Jahre wiederholen

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
16 Okt 2018 - 11:00

Aktuelle Veranstaltung

Samstag, 17. November 2018
10:00 - 17:00
Natur-Museum Luzern, Kasernenplatz 6
Veranstalter: 
Natur-Museum Luzern
Führungen, Spezialisten-Marktplatz, Kinderprogramm und Steinsammlung

Angebot

Die Kanadische Goldrute blüht im Herbst in vielen Gärten. Leider wächst Sie in Naturschutzgebieten und verdrängt dort seltene Pflanzen.
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