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Invasive Wasserpflanzen

Viele der invasiven Wasserpflanzen stammen aus Übersee. Sie werden in Gartenteichen oder Aquarien angepflanzt und gelangen – absichtlich oder unabsichtlich – in die freie Natur.
  • Kanadische Wasserpest
  • Brasilianisches Tausendblatt
  • Nadelkraut
  • Grosser Wassernabel
  • Grossblütiges Heusenkraut
  • Neuanpflanzung und Verschleppung sind verboten

  • Pflanzen entfernen und im Kehricht entsorgen

 

Aquatische invasive Wasserpflanzen bilden dichte Massenbestände, beschatten so das darunterliegende Gewässer und wirken sich dadurch negativ auf die einheimische Flora und Fauna aus. Auch Aktivitäten wie Schwimmen, Fischen und Boot fahren können dadurch beeinträchtigt werden.

 

Arten Grosser Wassernabel
Nadelkraut
Nutalls Wasserpest und Kanadische Wasserpest
Südamerikanische Heusenkräuter (Grossblütiges und Flutendes Heusenkraut)
Brasilianisches Tausendblatt
Karolina Haarnixe
Vorkommen

In Seen, Bächen und Flüssen

Art der Verbreitung Die invasiven Wasserpflanzen werden in Gartenteichen oder Aquarien angepflanzt und gelangen dann – absichtlich oder unabsichtlich – in die freie Natur.
Gefahr

Die Pflanzen bilden dichte Bestände und verdrängen so die einheimische Flora und Fauna.

Bekämpfung

Vorhanden invasive Wasserpflanzen aus den Gartenteichen entfernen. Achtung: Wurzelrückstände und Samen können auch nach Jahren wieder austreiben.
Entferntes Pflanzenmaterial gehört in die Kehrichtabfuhr und nicht in den Grüncontainer.

Setzen Sie nur einheimische Wasserpflanzen! Im Gegensatz zu gebietsfremden Wasserpflanzen sind sie auch als Futter- und Laichpflanzen für einheimische Fische und Krebse wertvoll. Naturnahe Gartenteiche brauchen zudem weniger Pflege, denn die einheimischen Pflanzen sind anspruchsloser und widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
22 Apr 2020 - 10:52

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Samstag, 6. Juni 2020
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