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Holunder

Fast überall ist er anzutreffen - Der Holunderstrauch mit seinen weissen Blütenständen und schwarzen oder roten Beeren.
  • Dolden eines Holunderstrauches

Der Holunder enthält weltweit über zehn Arten, wobei der Schwarze Holunder, der Rote Holunder und der Zwerg-Holunder in Mitteleuropa heimisch sind. Am bekanntesten dieser drei Arten ist der Schwarze Holunder. Der Strauch hat kaum Ansprüche und ist daher an vielen Standorten anzutreffen: Auf Waldlichtungen, entlang sonniger bis halbschattiger Wege, auf nährstoffreichen Böden, auf Unkrautfluren und bis in eine Höhe von 1500 Metern. Aber auch in Gärten findet das Gehölz seinen Platz. Seiner heilenden Wirkung und Verwendung wird grosse Bedeutung zugesprochen.  Auch wird er als Hausbaum zum Schutz gegen böse Geister und Blitzeinschlag gepflanzt.

Blütezeit

Ende Mai bis Ende Juni

Erntezeit

Blüten: Ende Mai bis Ende Juni

Beeren: August bis September

Verwendung

Holunderblütensirup

Holunderblüten-Shake

Holunderblütentee

Holunderbeerensaft

Holunderbeeren-Marmelade

Frittierte Holunderblüten

Praktische Tipps

Holunder-Beeren enthalten den Giftstoff Sambunigrin und sollten daher nicht roh gegessen werden. Durch das Erhitzen über 80°C wird dieser Stoff unschädlich gemacht.

Zuletzt geändert 
18 Okt 2017 - 13:24

Aktuelle Veranstaltung

Samstag, 6. April 2019
09.00 bis 16.00 Uhr
Oekosiedlung Untergrundhof, 6032 Emmen
Veranstalter: 
Bioterra Luzern-Innerschweiz
Pflanzenkohle-Herstellung für Hobbygärtner*innen

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