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Bettwanzen

Durch die zunehmende Reisetätigkeit hat das Bettwanzenproblem in den letzten Jahren stark zugenommen.
  • Bettwanze (Bild: Stadt Zürich, UGZ, Schädlingsprävention
  • Bettwanzen und Bettwanzenkot (Bild: Stadt Zürich, UGZ, Schädlingsprävention)
  • Bettwanzenkot (Bild: Stadt Zürich, UGZ, Schädlingsprävention)

Bettwanzen können mit dem Gepäck oder über Möbel und Betten verbreitet werden. Durch die zunehmende Reisetätigkeit wird die Ausbreitung von Bettwanzen begünstigt. Eine Bekämpfung sollte nur von professionellen Schädlingsbekämpfungsfirmen durchgeführt werden. Das Sprühen von Insektensprays führt dazu, dass sich die Insekten in der Wohnung verteilen.

Anzeichen für einen Befall

  • Stiche/Bisse: In Reihen auftretende Bisse/Stiche, teilweise erst nach Tagen und Wochen. Kein eindeutiges Zeichen da Bisse auch von Flöhen, Läuse und Mücken stammen können.
  • Kotspuren: Schwarze Flecken auf Bettrahmen, Matratze, Bettzeug. Kein eindeutiges Zeichen da Spuren auch von Fliegen und Spinnen stammen können.
  • Lebende Wanzen: Die Wanzen haben eine Grösse von 3.5 bis 6 mm, im vollgesogenen Zustand bis zu 9 mm. 
  • Häutungsreste: Häutungsreste deuten nicht auf einen aktuellen Befall hin da sie lange persistent bleiben können.

Je mehr Anzeichen gleichzeitig auftreten, desto wahrscheinlicher ist ein Befall durch Bettwanzen.

Vorgehen bei einem Befall

Zu Hause: Falls Anzeichen für einen Befall vorhanden sind, sollten Sie baldmöglichst eine professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma kontaktieren.

Im Hotelzimmer: Sind Anzeichen für einen Befall im Hotelzimmer oder Ferienwohnung vorhanden, sollten Sie die verantwortlichen Personen schnellst möglich kontakiteren. Falls möglich, wechseln Sie das Zimmer oder die Wohnung.

Vorgehen bei Verdacht 

Falls Sie den Verdacht haben, in einem mit Bettwanzen befallenen Zimmer übernachtet zu haben, packen Sie Ihr Gepäck im Freien aus. Waschen Sie Ihre Kleider wenn möglich sofort bei 60°C. Falls die Kleider nicht sofort gewaschen werden können, packen Sie diese in einen Plastiksack und verschliessen diesen mit Klebeband. Die Kleidungsstücke können auch während mehreren Tagen ins Gefrierfach gelegt werden.

Bettwanzenfeindliche Umgebung schaffen

Da sich Bettwanzen oft in Spalten und Rissen aufhalten, können diese mit Silikon verschlossen werden.

Matratzen können mit Schutzhüllen umwickelt werden, um einen Befall in der Matratze zu verhindern.

Einfache Klebestreifen an den Bettstandfüssen können das Einwandern ins Bett verhindern.

Aufgeräumte Zimmer und wenig Mobiliar vermindern die Rückszugsorte für Bettwanzen.

Verwechslungsmöglichkeiten

Bettwanzen können mit anderen Haushaltsschädlingen verwechselt werden. Dies können unteranderem Hausstaubmilben, Staubläuse, Teppichkäfer, Flöhe, Läuse und Zecken sein. Deshalb ist eine exakte Bestimmung für eine erfolgreiche Bekämpfung notwendig.

Zuletzt geändert 
10 Dez 2020 - 13:24

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