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Nationalpark

Wie würde die Schweiz wohl aussehen, wenn es keine Menschen gäbe? Eine ungefähre Vorstellung davon liefert der Schweizerische Nationalpark. Seit der Gründung des Nationalparks am 1. August 1914 wurde das Gebiet sich selbst überlassen. Die vom Menschen betretbare Fläche beschränkt sich auf wenige Wanderwege.
  • Wilder Wald
    Wildnis: Im Nationalpark werden keine Bäume gefällt; von selbst umgestürzte Bäume liegengelassen.

Der Schweizerische Nationalpark ist der älteste Nationalpark der Alpen. Er wurde vor über 100 Jahren in einem der (damals) abgelegensten Winkel der Schweiz gegründet, mit der Idee ein Stück unberührte Natur für die Nachwelt zu bewahren. 

Umfassender Schutz

Im Nationalpark stehen nicht nur alle Tiere, Pflanzen, Pilze und Flechten unter Schutz sondern auch die natürlichen Prozesse. Umgefallene Bäume bleiben liegen und werden langsam zersetzt - ein Prozess, der mehrere Jahrzehnte dauern kann und die Existenz vieler anderer Lebewesen erst ermöglicht. Auch epidemische Krankheiten werden im Nationalpark einfach toleriert, denn sie sind wichtig für die natürliche Dynamik. Es gibt keinerlei Eingriffe durch den Menschen. 

Zu Besuch im Nationalpark

Jährlich besuchen rund 150'000 Personen den Nationalpark. Dabei gelten strikte Verhaltensregeln, denn der Einfluss des Menschen auf die Natur soll so klein wie möglich gehalten werden. 

Streng Verboten ist das...

  • ... Verlassen der Wege
  • ... Mitführen von Hunden
  • ... Pflücken von Blumen
  • ... Fangen von Tieren (insbesondere Insekten)
  • ... Entzünden von Feuer
  • ... Campieren
  • ... Zurücklassen von Abfall

Die Belohnung

Wer sich an die Verhaltensregeln hält, aufmerksam durch den Nationalpark streift, dabei möglichst wenig oder leise spricht und mit einem Feldstecher ausgerüstet ist, wird garantiert reich belohnt.

Zuletzt geändert 
24 Aug 2017 - 11:00

Aktuelle Veranstaltung

Donnerstag, 20. Dezember 2018
16 bis 20 Uhr
Tüftelwerk, Unterlachenstrasse 5, 6005 Luzern
Veranstalter: 
Tüftelwerk
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