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Autofahrer aufgepasst – Hirsche unterwegs

Wer in den frühen Morgenstunden, Nachts oder am Abend auf den Luzerner Strassen unterwegs ist, muss aktuell besonders aufmerksam sein.

In der Nacht und während der Dämmerung müssen Autofahrerinnen und Autofahrer im Moment vermehrt mit Hirschen rechnen, welche die Strassen überqueren. Laut der Dienststelle Landwirtschaft und Wald wurden im Kanton Luzern in den letzten Tagen vermehrt Hirsche beobachtet. Diese sind zurzeit auch in tieferen Lagen unterwegs und können deshalb vermehrt zu einem Risiko für Autofahrer werden.

Für mehr Sicherheit

Die Abteilung Natur, Jagd und Fischerei empfiehlt nachts und bei Dämmerlicht defensiv und besonders aufmerksam zu fahren. Laut dem Schweizer Tierschutz bedeutet dies, bei unüberischtichen Stellen im Wald, bei Hecken am Strassenrand und insbesondere bei Wildwarntafeln das Tempo zu drosseln. Erblickt man Tiere in Strassennähe sollte zudem der Scheinwerfer auf Abblendlicht umgestellt werden.

Zum Schutz der Wildtiere

Wenn es trotzdem zu einem Wildunfall kommt, muss gemäss Gesetz unverzüglich die Polizei benachrichtigt werden. Nur wenn Kollisionen direkt gemeldet werden haben verletzte und geflüchtete Tiere eine Chance professionell versorgt oder notfalls von ihren Leiden erlöst zu werden. Die Meldung an die Polizei ist bei Sachschaden ohnehin auch für die Versicherung notwendig.

Wanderung in die Sommerquartiere

Dass im Moment besonders viele Hirsche unterwegs sind, ist kein Zufall. Jetzt im Frühling ziehen sie von ihren Wintereinständen in die Sommerquartiere. Die Hirschpopulation hat in den letzten 20 Jahren laut der Eidgenössischen Jagdstatistk zudem stark zugenommen. Neben der ansteigenden Zahl an Hirschen besiedeln auch vermehrt Wildschweine und Gämsen das Mittelland. Wer nicht mit dem Auto unterwegs ist, sondern die Wildtiere gerne im Feld beobachtet, dürfte zurzeit also eine grössere Chance haben Hirsch und Co. zu Gesicht zu bekommen. 

Zuletzt geändert 
3 Apr 2017 - 08:43

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