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Riesenbärenklau

Riesengross und brandgefährlich – die Ausbreitung des Riesenbärenklaus muss unbedingt verhindert werden. Melden Sie Fundorte.
  • Der für die menschliche Gesundheit gefährliche Riesenbärenklau ist in der Schweiz verboten. Die noch vorkommenden Exemplare sollten entfernt werden.

Der Riesenbärenklau ist eine imposante Erscheinung. Er wird bis zu 3.5 Meter hoch und hat Blütenstände mit gegen 50 Zentimeter Durchmesser. Die Pflanze ist allerdings hochgefährlich: Im Pflanzensaft ist eine Substanz enthalten, die bei Hautkontakt unter Sonneneinstrahlung schlimme Verbrennungen hervorruft.

Es ist verboten, den Riesenbärenklau anzupflanzen oder über Samen zu verschleppen.

Name Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
Herkunft Kaukasus
Blütezeit Juni - August
Samenreife ab August
Vorkommen Der Riesenbärenklau wurde früher als Zierpflanze und Bienenweide in Gärten angepflanzt. Heute breitet er sich entlang von Gewässern, Wegrändern, auf Bahn- und Strassenböschungen sowie entlang von Wald- und Heckenrändern aus.
Art der Verbreitung Samen werden über kurze Distanzen (<100 Meter) mit dem Wind verbreitet, sie können aber auch mit dem Wasser oder durch Tiere über grosse Distanzen verbreitet werden. Die Samen bleiben ca. 7 Jahre keimfähig.
Gefahr Natur
Dichte Bestände verdrängen die einheimischen Pflanzen  und verhindern in Wäldern die Verjüngung von Bäumen und Sträuchern.

Mensch
Der Saft des Riesenbärenklaus verursacht auf der Haut schlimme Verbrennungen.

 
Bekämpfung Bekämpfen Sie den Riesenbärenklau frühzeitig. Stechen Sie junge Pflanzen rund 20 Zentimeter unter der Bodenoberfläche ab und entsorgen Sie alle Pflanzenteile im Kehricht. Grössere Bestände unbedingt durch Fachpersonen entfernen lassen.

Melden Sie uns Standorte mit Riesenbärenklau.

 

Verbotene Neophyten Invasive Neophyten
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Zuletzt geändert 
11 Jul 2017 - 09:48

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