Sie sind hier

Klima

Seit der Mensch verschiedene Treibhausgase in grossen Mengen freisetzt gerät das Klima der Erde durcheinander. Das führt zu gewaltigen Problemen für Mensch und Natur. Hauptursache des Klimawandels ist Kohlendioxid, welches bei der Verbrennung von Erdöl, Kohle und Erdgas entsteht.

Ausgelöst durch den stark zunehmenden Ausstoss von Kohlendioxid (CO2), Methan und anderen klimarelevanten Gasen erwärmt sich das Erdklima seit dem Jahr 1900 ausserordentlich stark. Die Folge dieser globalen Erwärmung ist vielfältig. Poleisdecken schmelzen ab, wodurch der Meeresspiegel ansteigt. Die Gletscher und der Permafrost in den Alpen verschwinden zusehends und dadurch werden Erdrutsche und Felsstürze ausgelöst. Das wärmere Klima verändert aber auch die Lebensräume zahlreicher Tiere und Pflanzen.

Hauptursache der Klimaerwärmung ist die Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle (Heizungen, Prozesswärme, Treibstoffe). Aber auch die Landwirtschaft (beispielsweise die Rinderzucht) trägt viel zur globalen Erwärmung bei.

Eindämmung des Klimawandels

Weltweit erforschen tausende Wissenschaftler das Phänomen und dessen Folgen für die Menschheit.  Die grosse Herausforderung ist, dass alle Erdbewohner in einem Boot sitzen und das Problem nicht lokal sondern nur gemeinsam gelöst werden kann. Alle Länder müssen einen Betrag leisten. Die Politik und viele Institutionen suchen auf allen Ebenen nach Lösungen.  Weltweit entstehen Strategien, Aktionspläne und Gesetze auf allen politischen Ebenen. Allerdings gestalten sich die weltweiten Verhandlungen sehr schwierig – zu viele Interessen prallen aufeinander. Viele Länder, Städte, Firmen und Menschen sind daran die Strategien umzusetzen. Für uns Luzernerinnen und Luzerner sind nachfolgende Strategien relevant:

Ihr Beitrag zum Klimaschutz

Durch gesetzliche Regelungen, neue Normen und technische Weiterentwicklungen wird der Klimaschutz vorangetrieben. Es braucht aber auch freiwillige Massnahmen jedes einzelnen Erdenbürgers. Nicht immer ist damit ein Verzicht verbunden. Einige Massnahmen steigern sogar den Komfort (beispielsweise ein Ersatz der alten Fenster und die Wärmedämmung des Hauses) oder sind langfristig günstiger, wie der Kauf eines sparsamen Fahrzeuges (siehe www.autoumweltliste.ch). Tatsächlich kann aber auch durch Verzicht viel erreicht werden. So können auf unwichtige Autofahrten verzichtet oder den Konsum von klimarelevanten Produkten eingedämmt werden (Beispiele wären: weniger Fleisch konsumieren, keine Wegwerfprodukte kaufen usw.). Weitere konkrete Tipps finden Sie hier (PDF).

Sie können Ihren CO2-Ausstoss auch freiwillig kompensieren. Es gibt verschiedene Firmen, welche Ihre Produkte klimaneutral anbieten und die Mehrkosten entweder selbst bezahlen oder im Preis an die Kunden einrechnen. So gibt es beispielsweise bei den Flugtickets eine klimaneutrale Variante. Der Aufpreis ist verhältnismässig klein und die Einnahmen werden über spezialisierte Institutionen (beispielsweise myclimate) den Projekten im In- und Ausland zur Verfügung gestellt, welche den Ausstoss von klimaschädigenden Gasen wieder entsprechend reduzieren.

Das könnte Sie interessieren 
Zuletzt geändert 
25 Okt 2017 - 14:21

Aktuelle Veranstaltung

Dienstag, 28. November 2017
20 Uhr
Natur-Museum Luzern
Veranstalter: 
Natur-Museum Luzern
Für jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.

Angebot

Interessierte Lehrpersonen können den Rundbrief Umweltbildung abonnieren und werden per Mail über aktuelle Umweltbildungsangebote informiert.