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Lebensmittelmotten

Da will man nur rasch ein paar Gewürze aus dem Küchenschrank holen, öffnet die Schranktür und schon flattert etwas kleines graubraunes aus dem Vorratsschrank – eine Lebensmittelmotte. Dann wird es allerhöchste Zeit, zu handeln. Sie wieder loszuwerden, ist gar nicht so einfach. Mit diesen Tipps machen Sie den Motten in Ihrem Schrank den Garaus.
  • Dörrobstmotten, Teppichkäfer oder Köcherfliegenlarven...auch die Schädlings- und Bestimmungsarbeiten liefen auf Hochtouren.

Ein Befall mit Lebensmittelmotten ist kein Zeichen für eine schlechte Haushaltsführung. Meistens werden die Motten, etwa durch den Einkauf von befallenem Müsli oder Mehl, eingeschleppt. Denn in Getreideprodukten, aber auch in Trockenobst, Hülsenfrüchten, Tee und Schokolade fühlen sich die Mottenlarven wohl.

Bekämpfen:

  1. Lebensmittel vor dem Wegwerfen ins Gefrierfach

Um einem erneuten Befall vorzubeugen sollten die befallenen Lebensmittel vor dem Entsorgen für einige Tage eingefriert oder für anderthalb bis zwei Stunden im Backofen auf 60 bis 80 Grad erhitzt werden. So könnten Larven, Eier und Falter in den Vorräten abgetötet werden. Verzichtet man darauf, droht ein Wiederbefall oder eine Verschleppung.

  1. Wiederverschließbare Behälter halten Lebensmittelmotten fern

Da man nicht ganz sicher sein kann, ob man alle Motten erwischt hat, ist es nach dem großen Ausmisten wichtig, die frisch gekauften Lebensmittel in wiederverschließbare Behälter umzufüllen. So sei sichergestellt, dass neu gekaufte Nahrung nicht wieder befallen wird. Um zu überprüfen, ob ein Befall endgültig beseitigt ist, eignen sich Pheromonfallen. Diese locken mit einem Sexuallockstoff männliche Motten an. Befindet sich keine Motte mehr in einer aufgestellten Falle, dürfte das Problem gelöst sein. Die Fallen sind allerdings nur zum Überprüfen, nicht zum gezielten Bekämpfen geeignet. Um die Motten loszuwerden, hilft nur konsequentes Ausmisten.

  1. Schlupfwespen lassen Larven von Lebensmittelmotten sterben

Eine eher ungewöhnliche Methode gegen Lebensmittelmotten sind Schlupfwespen – auch wenn deren Einsatz im Wohnraum manchen sicher Überwindung kostet. Die Larven der kleinen Schlupfwespen sind nur 0,4 Millimeter groß und werden mit Karten, die es im Einzelhandel gibt, in die Schränke gelegt. Die ausgewachsenen Wespen legen ihre Eier in die Motteneier, die daraufhin absterben.. Auf diese Weise wird die Brut der Lebensmittelmotten zerstört. Anschließend sterben auch die Schlupfwespen. Diese Methode der Mottenbekämpfung sei aber teuer, da sie wiederholt werden müsse

Zuletzt geändert 
8 Jun 2017 - 13:59

Aktuelle Veranstaltung

Mittwoch, 20. Juni 2018
14.00 - 17.00 Uhr
Natur-Museum Luzern, Kasernenplatz 6, 6003 Luzern
Veranstalter: 
Natur-Museum Luzern
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