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Wärmedämmung: Ziehen Sie ihr Haus warm an!

Eine Investition in die Gebäudehülle lohnt sich mehrfach. Sie steigern damit Wohnkomfort und Wert der Liegenschaft. Sie reduzieren Energieverbrauch und Heizkosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Das Gebäudeprogramm, finanziert aus der CO2-Abgabe des Bundes, wird seit 1. Januar 2017 neu über die Kantone abgewickelt. Gebäudeeigentümer erhalten bei der Sanierung der Gebäudehülle einen Förderbeitrag.
 

Finanzielle Förderung

Alle Zentralschweizer Kantone gewähren gegenüber den Vorjahren den doppelten Förderbeitrag von 60 Fr./m2 wärmegedämmter Fläche. Förderberechtigt ist die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich.

Föderberechtigt sind:

  • Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich
  • Gesuche ab einem Minimalförderbeitrag von 3000 Franken
  • Gebäude mit Baubewilligung vor dem Jahr 2000
  • Fördergesuche müssen vor Baubeginn eingereicht werden

Beachten Sie die allgemeinen und spezifischen Förderbedingungen auf der Webseite des Förderprogramms Wärmedämmung des Kantons Luzern.
 

Optimale Wärmedämmung

Die Verbesserung der Wärmedämmung und der Fensterersatz bei einem bestehenden Gebäude sind die wichtigsten Sanierungsschritte auf dem Weg zu einem sparsamen Haus. Nach der Gebäudehüllensanierung braucht das Haus bis zu 50 Prozent weniger Energie und ermöglicht dadurch bei einem Heizungsersatz ebenfalls eine kostengünstigere Lösung. Bei der Gebäudehüllensanierung müssen Mindestanforderungen an die Wärmedämmung berücksichtigt werden (U-Werte). Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann mit wenig Mehrkosten und dem Einbau einer kontrollierten Lüftung den Minergie- oder Minergie-P Standard erreichen (Minergie ist in Neubauten schon sehr verbreitet).

Nutzen Sie die Beratungsangebote des Kantons (Energieberatungstelefon LU: 041 412 32 32 oder www.energie.lu.ch bzw. www.energie-zentralschweiz.ch).
 

Baumaterialien und Gebäudehülle als Lebensraum

Die Auswahl der Baumaterialien spielt aus ökologischer Sicht eine wichtige Rolle. Beachten Sie dazu den Beitrag zur Baubiologie/Bauökologie.

Verschiedene Pflanzen- und Tierarten habe unsere Gebäude ebenfalls als willkommenen Lebensraum entdeckt. Nur wenige Arten machen Probleme (Schädlinge, Lästlinge). Fledermäuse, Mauersegler und andere Tierarten bewohnen Dächer oder Hohlräume in der Fassade ohne von den Hausbewohnern bemerkt zu werden und werden teilweise sogar gezielt gefördert. Bei guter Planung einer Sanierung ist diese gezielte Förderung erwünscht und wiederspricht meistens auch keinen technischen Anforderungen an den Wärmeschutz (Wärmedämmung) usw. Wir vermitteln gerne Fachleute.

Selbstverständlich sind für Eigentümer und Architekten auch optische Wirkung, Kosten, Unterhalt und Zweckmässigkeit von grosser Bedeutung. Gebäudehüllensanierungen von geschützten Gebäuden müssen zwingend mit der Denkmalpflege besprochen werden. Beachten Sie dazu das Formular für denkmalgeschützte Bauten auf der Webseite des Förderprogramms Wärmedämmung des Kantons Luzern.

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Zuletzt geändert 
24 Apr 2017 - 15:55

Aktuelle Veranstaltung

Dienstag, 26. September 2017
Foyer des Horwer Gemeindehauses (Gemeindehausplatz 1, 6048 Horw)
Interessierte erfahren einfache und wirkungsvolle Energiespartipps.

Angebot

Im Kanton Luzern profitieren Privatpersonen und Firmen bei Fragen im Energiebereich von einem breiten Beratungsangebot.