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Passive Nutzung von Sonnenenergie

Sonnenstrahlen durch das Fenster erwärmen die Wohnung und geben Licht. Die passive Nutzung von Sonnenenergie spart Strom für die Beleuchtung und unterstützt die Heizung.

Fenster oder andere transparente Gebäudeaussenteile lassen Sonnenenergie in das Haus. So wie sich Autos in der Sonne erwärmen, heizt sich auch ein Gebäude auf. Die Sonnenstrahlen treffen auf Böden, Wände und Decken, welche die Wärme speichern. Am Abend geben die Materialien die gespeicherte Wärme wieder an die sich abkühlende Raumluft ab.

Ausserdem bringt die Sonne auch viel Licht ins Gebäude.

Wenn die Sonne untergeht, entsteht keine nutzbare Wärme mehr. Zudem kann die passive Sonnennutzung die Heizung und Beleuchtung nur unterstützen, aber nicht ersetzen.

Bei Neubauten besonders wichtig

Sprechen Sie Ihren Architekten auf die konsequente Nutzung der passiven und aktiven Sonnenenergie möglichst früh in der Planungspase an! Bei einem Neubau lässt sich sehr viel Energie sparen. So bewirkt beispielsweise eine ideale Ausrichtung der Fensterfront und eine optimale Wäremedämmung viel. Beachten Sie auch die Beschattungsmöglichkeiten, damit Sie im Hochsommer zur Kühlung der Räume nicht wieder viel Energie einsetzen müssen. Auch bei der Sanierung bestehender Objekte kann die Nutzung der Sonne optimiert werden.

Beim Einrichten beachten

Sie können Ihre Einrichtung optimieren, sodass beispielsweise der Bürotisch genügend durch die Sonne beleuchtet wird. Ausserdem sollten die Bewohner auch die Sonneneinstrahlung nicht durch Vorhänge zu stark reduzieren. Über Nacht tragen hingegen Vorhänge oder Storen und Fensterläden während der Heizsaison viel zum Energiesparen bei.

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Zuletzt geändert 
6 Apr 2018 - 17:15

Aktuelle Veranstaltung

Samstag, 26. Mai 2018
11.45 bis 13.15 Uhr
Renergia in Perlen
Veranstalter: 
Renergia Zentralschweiz AG,
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