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Problematische Exoten – Neobiota

Pflanzen und Tiere aus fremden Regionen können in unserer Umwelt massive Probleme verursachen. Frühes Erkennen und die richtigen Massnahmen verhindern grössere Schäden.
  • Das Grauhörnchen – ursprünglich aus Nordamerika – droht das einheimische Eichhörnchen zu verdrängen.
  • Das Drüsige Springkraut ist im Norden des Kantons Luzern verbreitet und bildet dort im Wald zum Teil dichte Bestände. (Foto: G. Paravicini)
  • Der Asiatische Marienkäfer wurde zur Schädlingsbekämpfung in Treibhäusern eingeführt. Nun breitet er sich massenhaft aus.

Pflanzen- und Tierarten, welche nach der Entdeckung Amerikas 1942 beabsichtigt oder unbeabsichtigt zu uns gebracht wurden und sich in unseren Gärten, Parkanlagen oder in der Natur vermehren, nennt man Neobiota.

Einige wenige dieser neuen Pflanzenarten (Neophyten) und neuen Tierarten (Neozoen) verbreiten sich in unserer Region sehr stark. Wenn durch die invasive Verbreitung Gefahren für Mensch und Umwelt drohen, ist die frühzeitige Erkennung  und das Ergreifen von geeigneten Massnahmen notwendig.

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Zuletzt geändert 
30 Sep 2016 - 16:07

Aktuelle Veranstaltung

Donnerstag, 26. Oktober 2017
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Naturmuseum Luzern
Mit Simon Birrer, Leiter Abteilung Förderung der Vogelwelt, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Angebot

Die Kanadische Goldrute blüht im Herbst in vielen Gärten. Leider wächst Sie in Naturschutzgebieten und verdrängt dort seltene Pflanzen.
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