Sie sind hier

Medientext Exotische Problempflanzen

Gemeinden und interessierten Organisationen steht dieser Medientext zur Verfügung, um on- oder offline auf das Thema "Exotische Problempflanzen" aufmerksam zu machen.

Medientext

Exotische Problempflanzen

Die Tücken unserer Gartenpflanzen

Die Gartensaison ist da. Blumen in allen Farben und Formen ziehen unser Blicke an. Immer mehr und immer ausgefallenere Raritäten und Züchtungen aus aller Welt wachsen in unseren Gärten und sollen Nachbars Garten blass erscheinen lassen. Doch einige wenige Pflanzen haben auch ihre Schattenseiten, welche der einheimischen Flora zunehmend Probleme bereiten. Haben auch Sie solche Problempflanzen im Garten?

Schon seit jeher haben Menschen Nutz- und Gartenpflanzen angesät und diese teilweise von weit her zu uns gebracht. Die meisten exotischen Pflanzen sind eine Bereicherung und gefährden weder Mensch noch Natur. Einige wenige davon haben aber Gärten und Pärke verlassen und verbreiten sich wild in der Natur. Vereinzelt gefällt es diesen exotischen Pflanzen bei uns so gut, dass sie sich extrem stark ausbreiten und dabei unsere einheimischen Pflanzen verdrängen. Zusätzlich schaden einige dieser Pflanzen der Gesundheit von Mensch und Tier oder sind gefürchtete Unkräuter im Wald und in der Landwirtschaft.

Weitere Ausbreitung verhindern

Die weitere Verbreitung dieser problematischen Arten muss verhindert werden. Deshalb sind einige Problempflanzen verboten und dürfen nicht neu angepflanzt werden. Dazu gehört der Riesenbärenklau, die Goldruten, der Essigbaum, das Drüsige Springkraut sowie die Asiatischen Staudenknöteriche. Idealerweise entfernen Sie diese Pflanzen aus Ihrem Garten und entsorgen die komplette Pflanze im Kehricht.
Zusätzlich sind Gartenbesitzende generell aufgefordert, zu verhindern, dass sich Zierpflanzen aus dem eigenen Garten unkontrolliert in die Natur ausbreiten können. Besonders beim weit verbreiteten Kirschlorbeer, dem Seidigen Hornstrauch und dem Sommerflieder sowie bei den Asiatischen Geissblättern ist die Gefahr gross, dass sich diese bei unsachgemässer Behandlung unkontrolliert ausbreiten. Deshalb empfehlen Kanton und Gemeinden diese Pflanzen nicht mehr neu anzupflanzen und wenn möglich aus dem Garten zu entfernen.

Einheimische Alternativen

Wenn Sie in Ihrem Garten viele exotische Problempflanzen haben, lohnt es sich, professionelle Hilfe z.B. eines Gartenbauunternehmens, beizuziehen. Die Umweltberatung Luzern informiert Sie breit zum Thema und hat weitere Informationen für Sie aufbereitet. Anstelle exotischer Arten können auch einheimische Blumen, Sträucher oder Bäume Freude bereiten, ohne die Natur zu gefährden. Zudem fördern Sie mit einheimischen Pflanzen Tiere wie Schmetterlinge oder Vögel.

Medientexte können Sie gerne Ihren individuellen Gegebenheiten anpassen. Bei Fragen kontaktieren Sie uns per E-Mail oder telefonisch (041 410 51 52).

Zuletzt geändert 
3 Aug 2017 - 14:25

Kontakt

 

Umweltberatung Luzern
Agentur Umsicht
Klosterstrasse 21a
6003 Luzern

041 410 51 52
umsicht@umweltberatung-luzern.ch

Angebot

Beratung für Gemeinden

Beitrag

Aktuelle Veranstaltung

Dienstag, 3. Oktober 2017
Einganshalle Naturmuseum Luzern
Dienstagabend ist Museumsabend! Jeden Abend findet im Naturmuseum eine öffentliche Führung statt.